Allgemeine Bedingungen für die Lehre

Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle Lehrveranstaltungen von Prof. Schirmacher. Es wird empfohlen, die Bedingungen genau zu lesen und zu verinnerlichen, da Nichtbeachtung zu signifikanten Problemen bzgl. des Bestehens der Lehrveranstaltung führen könnte.

Bearbeitungszeit

Das Modulhandbuch legt zusätzlich zur Unterrichtszeit die vorgesehene Selbstlernzeit für jedes Modul fest. Der Umfang und die Bearbeitungszeit der Übungsaufgaben sind so ausgelegt, dass die resultierende zeitliche Gesamtbelastung möglichst ausgeschöpft, aber nicht überschritten wird. Sollte das wiederholt und deutlich doch der Fall sein, protokollieren Sie den Arbeitsaufwand detailliert und sprechen Sie mich bitte an.

Ein Rechenbeispiel: (36h Übungen + 75h Selbstlernzeit) / 18 Leistungswochen = 6 Stunden pro Woche. Bei zwei Mitgliedern pro Gruppe und einer Aufgabe mit einer Bearbeitungszeit von 2 Wochen macht das zum Beispiel insgesamt 24 Arbeitsstunden für die Lösung der Aufgabe.

Bewertung von Übungsaufgaben

Zur jedem Modul gehört typischerweise eine Menge von Übungsaufgaben. Wenn nicht anders angegeben, werden diese Aufgaben bewertet und gehen in die Ermittlung der Modulnote ein.

Die Aufgaben werden jeweils mit einer Note auf der Skala von sehr gut (1.0) bis mangelhaft (5.0) bewertet. Zur Ermittlung der Gesamtnote wird der gewichtete Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet. Die Gewichte können je nach Veranstaltung variieren, sind aber in der Regel proportional zum Bearbeitungsaufwand.

Je nach Modul können Teilaufgaben ausgegeben werden, die für ein erfolgreiches Bestehen abgegeben werden müssen, aber ansonsten nicht in die Berechnung der Note eingehen.

Klausur und Ermittlung der Modulnote

Bei Veranstaltungen mit Klausur gelten folgende Regeln, falls Sie auf den Handouts zum Modul nicht explizit anders dargestellt werden:

  • um das Modul zu bestehen, müssen Sie alle Übungsaufgaben und die Klausur jeweils mit mindestens 4.0 bestehen;
  • die Modulnote wird als gewichtete Summe aus den Übungsnoten und der Klausurnote ermittelt; das Gewicht der Klausur wird auf den Handouts bekanntgegeben.

Verspätete Abgaben und Abnahmen

Übungsaufgaben, die zum Zweck der Leistungsbewertung abgegeben werden müssen, sind immer mit einem verbindlichem Abgabe- bzw. Abnahmezeitpunkt versehen. Sollte die Abgabe oder Abnahme nicht rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt erfolgen, werden für jede angefangene Woche Verspätung 2/3 Noten von der entsprechenden Teilnote abgezogen (z.B. Verschlechterung von 2.0 auf 2.7).

Fremde Quellen

Die Verwendung von nicht selbst entwickelten Fragmenten in der Lösung einer Aufgabe ist explizit und unaufgefordert mit Nennung der Quelle zu kennzeichnen; desweiteren ist der Dozent in der Übung mündlich auf diese Tatsache hinzuweisen. Ohne Kennzeichnung verwendete fremde Lösungsteile führen zu einer erheblichen Abwertung der Aufgabe, in schweren Fällen zur Bewertung mit der Note 5.0 (nicht bestanden).

Plagiate

Die Abgabe von Kopien wesentlicher Teile einer fremden Lösung führt zur Zurückweisung der Abgabe, sowohl für den Plagiator, als auch für den tatsächlichen Autor. Die Aufgabe wird als nicht bearbeitet und nicht abgegeben gewertet.

Plagiate sind kein Kavalliersdelikt; die Abgabe eines Plagiates wird im Dekanat gemeldet und kann sogar zur Exmatrikulation führen.

Anwesenheit

Im Allgemeinen besteht für keine der Veranstaltungen Anwesenheitspflicht. Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, kann die Anwesenheitspflicht für bestimmte Termine ausgerufen werden. Notwendig wird ein solcher Schritt z.B. bei Veranstaltungen, die neben der Anwesenheit keine weiteren Leistungen erfordern, oder wenn die Anzahl der Zuhörer bei Vorträgen zu stark nachzulassen droht.

Während einer Veranstaltung mit Anwesenheitspflicht liegt eine Anwesenheitsliste aus, in die sich jede/jeder Anwesende einträgt. Unentschuldigtes Fehlen bei bestehender Anwesenheitspflicht wird durch Abzug von 1/3 Note von der entsprechenden Modulnote sanktioniert.

Weitere Informationen

Siehe auch die AGB von Prof. Tramberend